Die Studierenden kennen das allgemeine Kommunikationsmodell und sind in der Lage, ein kommunikationstechnisches System zu konzipieren hinsichtlich des zu verwendenden Übertragungsmediums, der Wertigkeit des Verfahrens sowie des zu wählenden Kanal- und Leitungscodes. Unter gegebenen physikalischen Randbedingungen können die Studierenden die Informations-Datenrate sowie den Overhead der Datenübertragung und die zu erwartende Bitfehlerrate berechnen. Die Studierenden besitzen die Fähigkeit, die für die Digitalisierung analoger Datenquellen zu verwendende Abtastrate sowie die Wertigkeit der Codierung zu wählen. Sie sind in der Lage, geeignete technische Mittel für eine adäquate Zeitsynchronisation in verteilten Rechnersystemen zu realisieren und die Güte der Zeitsynchronisation abzuschätzen. Sie können je nach Randbedingungen der Aufgabenstellung ein geeignetes Transportprotokoll für eine Datenübertragung in IP-Netzen auswählen, dieses in Software verwenden sowie ein eigenes rudimentäres Transportprotokoll für Client-Server-Anwendungen entwickeln.
Die Gruppenarbeit im Praktikum fordert und fördert die Sozialkompetenz und Teamfähigkeit der Studierenden.